Monitoring und Indikatorfunktion der Vegetation

Pflege- und Entwicklungsmaßnamen werden mit dem Ziel durchgeführt, eine bestehende wertvolle Vegetation zu erhalten oder eine Entwicklung zu einer gewünschten Zielvegetation zu erreichen. Hier stellen wir verschiedene Untersuchungsmethoden vor, die zu einer unterschiedlichen Detailschärfe in der Dokumentation des Standortes und der Effizienzkontrolle führen.

 

 

Seltene Arten im Hochmoor: Moorlilie (Narthecium ossifragum, links), Rundblättriger Sonnentau (Drosera rotundifolia, Mitte), Blumenbinse (Scheuchzeria palustris, rechts).(© B. Tiemeyer)

 

Die Ausprägung der Vegetation von Feuchtgebieten ist abhängig sowohl von diversen Standortfaktoren als auch von der Nutzung. Entscheidenden Einfluss haben unter den Standortfaktoren in erster Linie die feuchtebestimmenden und bodenchemischen Standortfaktoren. Dieser Zusammenhang wird beispielsweise im GEST Modell [1] für eine flächige Abschätzung der THG-Emissionen genutzt. Hier erfolgt eine ausführliche Diskussion der Möglichkeiten und Grenzen der Bioindikation auf Basis der Auswertung eines neuen umfangreichen Datensatzes.

 

Couwenberg, J., Thiele, A., Tanneberger, F., Augustin, J., Bärisch, S., Dubovik, D., Liashchynskaya, N., Michaelis, D., Minke, M., Skuratovich, A. & Joosten, H. (2011): Assessing greenhouse gas emissions from peatlands using vegetation as a proxy. Hydrobiologia 674: 67-89. [link]